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Millionen in Gefahr? Häufig eingenommenes Medikament mit deutlichem Anstieg von Demenzfällen in Verbindung gebracht

Schmerzmittel gegen Rückenschmerzen oder versteckte kognitive Gefahr? Neue Studie bringt Gabapentin mit einem dramatischen Anstieg des Demenzrisikos in Verbindung.

Was, wenn die Pille, die Millionen von Menschen gegen Rückenschmerzen einnehmen, unbemerkt den Verstand trübt?

Gabapentin – einst als neurologischer Durchbruch in der Behandlung von Epilepsie und Nervenschmerzen gefeiert – ist mittlerweile ein weit verbreitetes Medikament. Doch beunruhigende neue Forschungsergebnisse deuten nun darauf hin, dass es das Demenzrisiko, insbesondere bei längerer Anwendung, unbemerkt erhöhen könnte.

Trotz seiner Beliebtheit wurde Gabapentin bisher kaum beachtet. Eine neue Studie aus den USA legt jedoch nahe, dass es an der Zeit ist, genauer hinzusehen – insbesondere bei Patienten, die es regelmäßig einnehmen.

Die versteckten Kosten der Hilfe.

Gabapentin, das unter Markennamen wie Neurontin verschrieben wird, wurde ursprünglich entwickelt, um die überaktive Nervenaktivität bei Epilepsiepatienten zu beruhigen. Im Laufe der Zeit entwickelte es sich zu einem Standardmedikament zur Behandlung von nervenbedingten Schmerzen, einschließlich Ischias, postoperativen Beschwerden und chronischen Rückenschmerzen.

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Doch nun haben Wissenschaftler der Case Western Reserve University ein beunruhigendes Muster entdeckt.

Nach der Analyse von mehr als 26.000 amerikanischen Krankenakten aus zwei Jahrzehnten (2004–2024) stellten Forscher Folgendes fest:

Patienten, die sechs oder mehr Gabapentin-Rezepte einlösten, hatten ein um 29 % höheres Risiko, an Demenz zu erkranken.

Korrelation, noch keine Kausalität

Wichtig ist, dass die Studie nicht beweist, dass Gabapentin Demenz verursacht. Sie zeigt lediglich einen starken Zusammenhang auf.

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Dr. Leah Mursaleen von Alzheimer’s Research UK mahnte zur Vorsicht und wies darauf hin, dass in der Studie weder die Dosierung noch die Behandlungsdauer erfasst wurden und dass alle Teilnehmer bereits unter chronischen Schmerzen litten, die unabhängig davon zu einem geistigen Abbau beitragen können.

  1. Professor Tara Spires-Jones von der Universität Edinburgh stimmte dem zu und betonte, dass geringe körperliche Aktivität, die oft mit chronischen Schmerzen in Verbindung gebracht wird, ein bekannter Risikofaktor für Demenz sei und nicht vollständig berücksichtigt worden sei.

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