“„Berliner Kita trauert um 5-jährigen Jungen nach Unfall – Der Vater des unglücklichen Jungen wurde Zeuge der Tragödie! Er brach am Unfallort zusammen.

Trauer und MitgefühlAuf der Homepage der Kita wird mit einem Bild einer brennenden Kerze in der Dunkelheit um das verstorbene Kind getrauert. In einem bewegenden Statement heißt es: „Wir sind fassungslos, tief traurig und tragen selbstverständlich zur lückenlosen Aufklärung dieses Unfalls bei.“ Die Kita, die im Stadtteil Niederschöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick liegt, drückt ihr tief empfundenes Mitgefühl für die Familie und die Angehörigen des Kindes aus.Besonders tragisch ist die Tatsache, dass der Vater des verunglückten Jungen sich zur Zeit des Unfalls in der Kita aufhielt und mit dem Schock zusammenbrach. Berichten zufolge benötigte er ärztliche Betreuung, was die Dramatik der Situation weiter verstärkt.Ermittlungen zur UnfallursacheDie Polizei bezeichnete den Vorfall in der Kita Adlerküken als „tragisches Unglück“. Die Ermittlungen, die zur Klärung der Unfallursache führen sollen, dauern an. Dabei wird untersucht, ob die Glastür aufgrund eines technischen Defekts oder durch falsche Handhabung plötzlich aus den Angeln gerissen ist. „Aus Rücksicht auf die Familie und aus Gründen der laufenden Ermittlungen bitten wir um Verständnis, dass wir derzeit keine weiteren Angaben machen können“, erklärte die Kita.Der Unfall ereignete sich gegen 10:15 Uhr. Trotz des schnellen Einsatzes von Rettungskräften und Feuerwehr kam für den Fünfjährigen jede Hilfe zu spät. Die anderen Kinder wurden nach dem Vorfall umgehend abgehollt, um sie vor weiteren traumatischen Erlebnissen zu schützen. In der Kita werden täglich etwa 160 Kinder betreut.
Unterstützung für BetroffeneDie Senatsverwaltung hat Unterstützungsangebote für die Betroffenen organisiert. Sofort nach dem Unglück waren Seelsorger vor Ort, um die Angehörigen, Ersthelfenden sowie das Kita-Personal und die Rettungs- sowie Polizeikräfte zu betreuen. Insgesamt nahmen sieben Menschen die „psychosoziale Notfallversorgung“ in Anspruch, einschließlich 14 Feuerwehrkräfte, die ebenfalls psychologische Unterstützung benötigten.Das tragische Unglück an der Kita Adlerküken wirft nicht nur Fragen zur Sicherheit in Kindertagesstätten auf, sondern zeigt auch die Zerbrechlichkeit des Lebens und die Trauer, die solch ein Vorfall mit sich bringt. Die Gedanken gelten der Familie des verstorbenen Kindes und der gesamten Kita-Gemeinschaft in dieser schweren Zeit. Es bleibt zu hoffen, dass die Ermittlungen bald Klarheit bringen und ähnliche Unglücke in Zukunft verhindert werden können.



